Die Reise bis hierhin

„Es war in einem Dorf am Rande der spanischen Pyrenäen, während der aragonesischen Patronalsfeste, bei denen Tanz- und Gesangsaufführungen dargeboten wurden. Hier erfasste mich eine nicht enden wollende Faszination für den Gesang, hinzu kamen auch meine Cousinen, diese lernten diese mir fremden imposanten Jota-Gesänge.“

Viele Jahre später entdeckte sie ihre eigene Stimme, sie absolvierte ihre Ausbildung zur Atem- und Stimmpädagogin am Ateminstitut Düsseldorf bei der Schauspielerin Margot Scheufele-Osenberg. Parallel führte sie ihre Studien im Rahmen einer privaten Gesangsausbildung weiter. Ihre künstlerischen Lehrer waren Jeanette Zarou von der Oper Düsseldorf, Düsseldorf, Prof. Arthur Janzen Musikhochschule Köln, Helene Ziebarth und Johanne Peine, Dozentin für „Funktionale Stimmbildung nach Reid“ in Berlin. Fortführend im Ausbau ihres Konzertrepertoires begleitete sie maßgeblich Rolf Scheider (Bass/Bariton – Düsseldorf). 

Stete mehrjährige Fortbildungen am Lichtenberg Institut bei Gisela Rohmert zum Thema „Klang, Akustik & Stimme“ gaben Ihrer Entwicklung neue Impulse, die sie mit Jan Fischer (Köln) vertiefte. Ihr Liedrepertoire vervollkommnete sie mit dem deutschen Tenor Johannes Klueser. Zur Zeit wird sie von der Opernsängerin Alexandra von der Weth gecoacht.

Als Sängerin widmet Sie sich aufgrund ihrer kulturellen Wurzeln gerne den spanischen Vokalwerken und entwickelt hierbei Programme, wie „La hora española“ oder „La canción lírica“. Mit unterschiedlichen Begleitern konzertiert sie hier mit Werken von Fernando Sor, Narvarez, Manuel de Falla, Enrique Granados, Manuel Garcia, etc.

Mit dem Kammermusik-Duo Piatschello Konzerte trat sie in Essen und in Mühlheim (Ebertbad) und im Kloster Saar auf. Mit dem Liedbegleiter Thomas Hinz am Klavier in Essen, Kaarst und mit Sabine Thielmann an der Gitarre auf Schloss Eller in Düsseldorf.

Ihre bewegliche Stimme führt sie auch immer wieder zur alten Musik. 2011 sang sie Konzerte in Freiberg und Kaarst und widmete sich mit dem Programm „If music be the Food of Love“ der englischen Barockmusik.

Kontrastierend zur klassischen Musik experimentiert sie 2012 mit dem Duo „Strafe für Rebellion“ in einem Klangkunstprojekt mit improvisatorischen Gesängen in einer Aufführung in der Kunsthalle Düsseldorf mit.

Mit dem Konzertchor Darmstadt sang sie 2008 in der alten Oper Frankfurt, im Rheingoldsaal in Mainz und der Kongresshalle Saarbrücken und wirkte bei Rundfunkaufnahmen des SWRs mit.

Im städtischen Musikverein Düsseldorf sang sie immer wieder als Chorsängerin bei zahlreichen Aufführungen und CD-Produktionen unter namenhaften Dirigenten mit. Sie unterstützt die Chorleitung beratend in Fragen der Stimmbildung und gibt entsprechende Angebote (2010-2019).

Seit 2012 leitet sie den gemischten Chor „Cantamos in Düsseldorf-Gerresheim und konzertiert jährlich mit ihm.

 

In 2021 sind zwei neue Programmformate in Planung:

 

  • TRANSIT – Musik aus dem Exil, mit Stücken von Kurt, Weil, Hans Eisler, Leonard Bernstein und Richard Wagner
  • sowie ein weiteres spanisches Programm, Musiken aus den Zarzuelas, von Pauline Viardot, Fernando Obradors…

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